BESTATTUNGSARTEN


Welche Bestattungsform ist die passende?

Die Wahl der Bestattungsart ist eine sehr persönliche Entscheidung. Neben den klassischen Möglichkeiten auf einem Friedhof gibt es heute auch verschiedene Formen der Beisetzung außerhalb traditioneller Friedhofsanlagen. Wünsche, persönliche Überzeugungen und die Vorstellungen der Angehörigen können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Bestattungsarten und zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten auf dem Friedhof und außerhalb des Friedhofs bestehen.

Bestattungen auf dem Friedhof

Ruhewald Maulbronn

Der Ruhewald in Maulbronn gilt als einzigartig und besonders in der direkten Umgebung. Die Urne eines Verstorbenen wird hier an einem nach bedeutenden Musikern benannten Baum bestattet. Barrierefrei angelegte Wege führen vorbei an den Urnengräbern durch den ausgewachsenen Wald auf die sonnige Lichtung. Trauerfeiern sind an dieser schönen Aussegnungslichtung möglich – genauso aber in der Aussegnungshalle des Waldfriedhofs.

Als Maulbronner Bestatter sind wir Ihr Ansprechpartner mit besonderer Expertise rund um den Ruhewald. Unser Service richtet sich nicht nur an Familien aus Maulbronn, sondern auch besonders an Angehörige aus den umliegenden Städten – denn auch Ortsfremden steht hier die Möglichkeit einer naturnahen Bestattung offen.

Erdwahlgrab

Sollen mehrere Generationen einer Familie eine gemeinsame Ruhestätte finden, kann auf dem zuständigen Friedhof ein Wahlgrab ausgesucht werden. Wahlgräber gibt es in verschiedenen Größen, d.h. für eine, zwei, drei oder mehr vorgesehene Bestattungen. Zudem kann bei Wahlgräbern die Nutzungszeit verlängert werden, sodass die Grabstätte über Generationen hinweg im Familienbesitz bleiben kann. 

Die Lage der Gräber ist in Abteilungen eingeteilt. In manchen Abteilungen gibt es Gestaltungsvorschriften, die bei der Auswahl der Grabbepflanzung und des Grabmals beachtet werden müssen.

Erdreihengräber

Reihengräber sind Gräber, in die nur einmal bestattet werden darf. Bei einem weiteren Sterbefall in der Familie muss eine weitere Grabstätte erworben werden. 

Die Reihengräber haben eine festgelegte Nutzungszeit, in der Regel zwischen 20 und 25 Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit geht die Grabstätte wieder in den Besitz der Kommune über, wobei eine Verlängerung der Nutzungszeit generell nicht erlaubt ist. Reihengräber werden von der Friedhofsverwaltung zugeteilt, sodass man selbst keinen Einfluss auf die Lage der Grabstätte hat.

Urnenwahlgrab

Das Urnenwahlgrab ist eine Ruhestätte, die über Generationen im Familienbesitz bleiben kann. Die Größe des Grabes ist variabel, und die Nutzungszeit der Grabstätte kann immer neu verlängert werden. Das Urnenwahlgrab entspricht dem Wahlgrab bei einer Erdbestattung.

Urnenreihengrab

Reihengräber haben eine festgesetzte Nutzungszeit zwischen 20 und 25 Jahren, wobei eine Verlängerung generell nicht erlaubt ist. Nach dieser Nutzungszeit geht die Grabstätte wieder in den Besitz der Kommune über. In ein Reihengrab darf außerdem nur einmal bestattet werden – sollte es einen weiteren Sterbefall in der Familie geben, muss eine neue Grabstätte erworben werden. Auf die Lage des Grabes kann kein Einfluss genommen werden, da diese von der Friedhofsverwaltung bestimmt wird.

Urnenwand/Kolumbarium

Bei dieser Variante wird die Urne in einer Urnenwand mithilfe einer angefertigten Abdeckplatte eingeschlossen, wodurch die Grabpflege entfällt. Hierbei können mehrere Urnen in einer Kammer bestattet werden.

Baumgrab

Bei dieser Grabart werden Urnen an bzw. um einem Baum herum beigesetzt. Dabei wird das Grab entweder mit einer beschrifteten Platte verschlossen oder eine Gedenktafel erinnert an die Verstorbenen dieses Grabfeldes. Ähnlich wie bei der Urnenwand entfällt hier in der Regel die Grabpflege.

Außergewöhnliche Bestattungen

(nicht auf dem Friedhof)

Bei einer Seebestattung wird die Aschekapsel in einer speziellen Seeurne auf den Meeresboden abgesenkt. Die Angehörigen erhalten von der Reederei einen Auszug aus dem Schiffstagebuch und einen Seekartenausschnitt mit dem markierten Ort der Seebestattung. Die Beisetzung kann in allen Weltmeeren, jedoch nur außerhalb des deutschen Hoheitsgebiets, erfolgen. Selbstverständlich können Trauergäste die Urnenbeisetzung auf dem Schiff begleiten. Falls erwünscht, kümmern wir uns von der Gestaltung der Beisetzungsfahrt bis ggf. hin zur Reservierung eines Hotelzimmers. Die dazu erforderlichen Terminabsprachen können von uns übernommen werden.

Das Unternehmen „ALGORDANZA“ stellt hierbei aus dem Kohlenstoff der Kremationsasche oder Haaren eines Verstorbenen einen Diamanten her. Nach der Fertigung dieses Erinnerungsdiamanten gemäß Ihren Wünschen, wird jeder einzelne Edelstein geprüft und das „ALGORDANZA“- Echtheits-Zertifikat ausgestellt. Ein „ALGORDANZA“-Erinnerungsdiamant ist somit ein echter Diamant, der im Labor hergestellt wurde. Für die Herstellung werden mindestens 500g Kremationsasche oder 5-10g Haare benötigt. Wird die ganze Asche verwendet entfallen die Kosten für eine Grabstätte und die Grabpflege.

Logo Algordanza Swissmade

Die Angehörigen entscheiden, ob die Asche auf einer Almwiese am Waldrand oder an einem Felsen oder Baum bestattet oder andernfalls im Wind oder Bergbach verstreut werden soll. Alle Standorte befinden sich aber inmitten der atemberaubenden Natur der Schweizer Alpen.

Die Beisetzung der Asche erfolgt immer ohne Urne. Es wird eine Schicht Erde/Rasen gehoben, die Asche darunter beigesetzt und auf Wunsch ein Alpenveilchen gepflanzt. Die Pflege übernimmt die Natur – daher wird auf das Anlegen von Wegen, Grabkreuzen oder Grabsteinen verzichtet.

Logo Oase der Ewigkeit

Manche Angehörige wünschen sich einen besonders persönlichen Abschied oder möchten die Asche eines verstorbenen Menschen an einem Ort beisetzen lassen, zu dem eine besondere Verbindung besteht.

Da für den Umgang mit Kremationsasche je nach Land unterschiedliche gesetzliche Regelungen gelten, können sich im Ausland Möglichkeiten ergeben, die in Deutschland nicht vorgesehen sind. Unter bestimmten Voraussetzungen kann beispielsweise eine Überführung der Urne in die Schweiz erfolgen, wo andere Formen der Abschiednahme und anschließenden Beisetzung möglich sind.

Welche Möglichkeiten im konkreten Fall bestehen und welche Vorgaben dabei eingehalten werden müssen, klären wir gerne persönlich mit Ihnen. Wir unterstützen Sie bei der Planung, den erforderlichen Formalitäten und der Organisation der Überführung und Beisetzung.

Im Friedwald wird die Asche unter Bäumen beigesetzt. Die Gräber sind schlicht und naturnah – ganz ohne Grabschmuck. Den übernimmt die Natur: So zieren – neben einem Namensschild und je nach Jahreszeit – Moose, Farne, Wildblumen, buntes Laub oder Schnee das Baumgrab. Alle Baumgrabstätten sind kennzeichnet und in Registern beim Friedhofsträger und bei FriedWald eingetragen. An den Hauptzugangswegen stehen Waldtafeln, auf denen die Fläche eingezeichnet ist, die als Bestattungsplatz dient. Diese Tafel weist auch auf die Besonderheit des Ortes hin und hilft bei der Orientierung im Wald.


Wir beraten Sie

Wir stehen Ihnen beratend zur Seite, falls Sie nicht wissen, welche Bestattungsart die richtige für Sie ist. Auch bei finanziellen Schwierigkeiten helfen wir Ihnen gern – es gibt für alles eine Lösung.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und besprechen
die einzelnen Möglichkeiten in Ruhe mit Ihnen.